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29. September - Tag der emotionalen Achtsamkeit - ein Fest für Sie

29. September 2021 - Tag der emotionalen Achtsamkeit - ein Fest für Sie

Wieder jährt sich am 29.09. der Fokustag zur emotionalen Achtsamkeit. Ich möchte Ihnen dazu einige Inspirationen und Nachdenkliches überreichen, damit Sie ein Fest aus diesem Tag machen können.

Quo vadis Menschlichkeit und respektvolle Kommunikation in Zeiten des Pandemie-Narrativs?
Wir alle haben eine Zeit hinter uns, in der sich die Gesellschaft gespalten hat in Geimpfte und Ungeimpfte, Corona-Maßnahmenkritiker und Maßnahmenbefürworter, Besorgte und Pandemieungläubige. In einer pluralistischen Gesellschaft sind Meinungsunterschiede normal. Aber seltsamerweise wird weniger mit ehrlichem Diskurs, Fakten und Argumenten gearbeitet, als hauptsächlich mit Schubladendenken, Diffamierungen und sogar Beschimpfungen. Das finde ich sehr interessant. Corona ist ein immunologisches Thema, das viele in ihrem Hintergrundwissen über das Immunsystem überfordert. Die Hintergründe der neuartigen Impfung zu durchschauen, ist noch schwieriger.


Warum aber diese emotionale Aufladung zwischen Gruppen unterschiedlicher Meinungen statt effektivem Informationsaustausch?

1. Es wird mit Angst vor einer unsichtbaren Gefahr (Virus) und mit medialer Dramatik (Selektive Informationen) gearbeitet. Da die meisten sich in dem immunologischen Thema nicht kompetent fühlen, bleibt die irrationale Angst.

2. Das kann das Gefühl des Ausgeliefertseins in uns hervorrufen, eine Art Ohnmacht, die mit alten, unverarbeiteten Ängsten in Resonanz geht und sich aufschaukelt. Die Ohnmacht wiederum führt zu Wut. Diese Wut will sich entladen.

3. Der Schmerz der unverarbeiteten Ängste und der Wut will geheilt oder weitergegeben werden. Das kann dann leicht zu respektlosem Schlagabtausch führen, der mit sachlichen Argumenten nichts mehr zu tun hat. Wer jemanden beschimpft, obwohl er ihn gar nicht kennt und nur in eine Schublade gesteckt hat, gibt einfach seinen Schmerz ab.

Genau das beobachten wir häufig in dieser Zeit. Was tun?

Wie tickt unsere emotionale Intelligenz?
Im Vergleich zu unserer mentalen Intelligenz ist die emotionale die weitaus entwickeltere. Sie ist zu 100% aktiv ab dem Beginn unseres Lebens - wir können fühlen. Die mentale Intelligenz dagegen entwickelt sich viel langsamer und mit hohem Schulungsaufwand.

Da sie uns einfach zur Verfügung steht, schätzen wir sie meist viel weniger, als die mentale Intelligenz, die wir uns erarbeiten müssen. Das führt zu dem Irrtum, dass ihre Botschaften nicht wichtig seien. Wir beachten Sie viel weniger oder belächeln sie sogar mit einer gewissen Überheblichkeit.

Damit blenden wir jedoch eine wichtige Ressource aus. Denn unsere emotionale Intelligenz weiß in jedem Moment blitzschnell, was für uns stimmig ist und was nicht. Sie ist verbunden mit unserer Intuition, die sich über Körperempfindungen und Gefühle ausdrücken kann.

Das Dumme ist nur, dass wir die emotionalen Botschaften oft nicht verstehen oder einordnen können. Deshalb werden sie oft nicht ernst genommen, einfach übergangen oder betäubt. Doch sie wollen nichts anderes, als in ihrer Sprache wohlwollend mit uns kommunizieren.

Natürlich können Gefühle auch unangenehm sein, wenn sie uns an alte unverarbeitete emotionale Wunden erinnern wollen, damit wir sie endlich heilen können. Doch unterdrücken oder übergehen sind keine geeigneten Strategien, ihre Botschaften zum eigenen Wohl zu nutzen.

Wenn wir Gefühle jedoch respektvoll zulassen, ohne sie zu bewerten, führen sie in unserem mentalen System letztlich zu einer Erleuchtung des Verstehens. Gefühle erschaffen Entwicklung in uns, die unser mentaler Verstand im Laufe der Zeit übersetzen und umsetzen darf. So ist die Zusammenarbeit zwischen unserem emotionalen (weiblichen) und mentalen (männlichen) Prinzip gedacht.

Eine Seminarteilnehmerin erzählte mir aufgrund dieser Information einmal sehr treffend: "Jetzt verstehe ich das: Ich sehe ein Kleid, das mir spontan gefällt und will es mir kaufen. Ich bin mir 100%ig sicher. Aber dann brauche ich eine Stunde lang Erklärungen für meinen Mann, wozu es gut ist, wenn ich dieses Kleid kaufe."

Manche sagen vielleicht: "Ich weiß gar nicht, was ich fühle." Ja, unsere Gefühle sind auf dem Rückzug, wenn sie immer wieder eins übergebraten bekommen. Zum Beispiel durch Verurteilungen, Selbstverurteilungen, Einteilung in Gut und Böse, Selbstentwertung - sie trauen sich dann kaum noch aus der Deckung hervor.

Wenden Sie sich Ihren Gefühlen zu
Wenn Sie sich einem Kind liebevoll zuwenden, öffnet es sich meist, lächelt ihnen zu und kommuniziert irgendwie mit Ihnen. Wenn es sprechen kann, erzählt es Ihnen vielleicht, was ihm gerade wichtig ist oder zeigt Ihnen vertrauensvoll seine Spielsachen. Liebevolle Zuwendung brauchen auch Ihre Gefühle - einen wertschätzenden Raum, in dem sie sich ausdrücken können. Ihre Gefühle wollen Sie nur fördern. Wenn schmerzhafte dabei sind, dann wollen sie Sie in die Heilung bringen. Das Akzeptieren unangenehmer Gefühle ist schon der Beginn ihrer Heilung. Wer mehr wissen will, sie man schmerzhafte Gefühle heilen kann, den kann mein Hörbuch "Free your heart for success" mit einer praktischen Übung unterstützen. Sie können weitere Informationen darüber bei mir anfordern.
Lernen Sie, Ihren Gefühlen gegenüber loyal zu werden. Erteilen Sie sich das Recht, zu fühlen. Erteilen Sie sich das Recht, zu erleuchten, was Sie fühlen - geben Sie sich Zeit, bis Sie die Botschaft des Gefühls mental verstehen.

Ihr persönliches Forschungsprojekt "Emotionale Achtsamkeit" 29. September – und an jedem Tag
Mit diesem Wissen empfehle ich Ihnen, am 29. September einmal ganz bewusst Ihre Gefühle und Emotionen zu beachten und ohne Bewertung zuzulassen nach dem Motto: "Ich nehme dich wahr und ich achte dich/danke dir - auch wenn ich gerade jetzt noch nicht verstehe, was du mir sagen willst." Das ist alles. Einfach wohlwollend zulassen.

Je nachdem wie sehr Sie Ihre Gefühle und Empfindungen bisher ins Abseits gedrängt haben, werden Sie wahrscheinlich in irgendeiner Form die Dankbarkeit Ihrer emotionalen Intelligenz spüren, dass Sie sie auf die Bühne Ihres Lebens gelassen haben. Vielleicht werden Sie einige schöne Erkenntnisse und Intuitionen haben.

Ich wünsche Ihnen einen innerlich wärmenden Tag mit dieser Übung. Lassen Sie diesen Tag zum Beginn einer neuen, produktiven und kreativen Zusammenarbeit zwischen Ihren Gefühlen und Ihrem Geist werden. Erlauben Sie Ihrer emotionalen Intelligenz, ihr bester Berater zu sein - besonders bei Entscheidungen mit Unsicherheitsfaktoren, die man mental nicht eindeutig logisch treffen kann.

Weitere Tipps zu Übungen für jeden Tag können Sie über diese Webseite bestellen.

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Inspiration zum monatlichen Tag der emotionalen Achtsamkeit - neu zum 29. Juli 2020


Eine sommerliche Einladung zum Tag der emotionalen Achtsamkeit: 

Nimm dir Zeit und denke einmal nach über die "Kraft des Fehlers".

Wie haben dich "Fehler" in deinem Leben ausgebremst oder weiter geführt?

Sind Fehler schlimm oder einfach nur Wegweiser, mit deinen Gedanken abzubiegen und neue Sichtweisen zu entdecken?

Wenn du "Fehler" rückwärts buchstabierst, entsteht das Wort "Helfer".

Spüre und denke nach, was Fehler in deinem Leben bedeutet haben. Willst du sie verurteilen, vertuschen - oder als Entwicklungs-Helfer begrüßen?

Wenn du Führungskraft bist (das bist du auch als Eltern oder in deinem eigenen Leben), welche Rolle spielen für empathische Führung?

Viel Esprit, Tatkraft und viel Mut wünscht Matthias Reithmann!

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Perspektiven der neuen Zeit: emotional achtsam und gemeinwohlorientiert

Gemäß einer Befragung von 30 000 Konsumenten weltweit von Havas Medical/Accenture sind 72 % der Menschen der Ansicht, dass das gegenwärtige Wirtschaftsmodell nicht dem Planeten und der Gesellschaft als ganzer entspricht.

Die klassischen „ismen“ Kommunismus, Kapitalismus, Katholizismus, Protestantismus usw. sind im Grunde Konstrukte mit ideologischen Prämissen, denen sich Menschen in welcher Form auch immer, unterzuordnen haben. Damit verbunden sind Profiteure und Verlierer des Systems, je nach den persönlichen Möglichkeiten sich das System zunutze zu machen oder eben nicht.

Das ist aber nicht das, was Menschen wollen. Das Ziel dürfte das gute Leben aller sein.

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Das mental-emotionale Frühstück: Heute ist mein bester Tag

Das mental-emotionale Frühstück: Heute ist mein bester Tag

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Der MAlex Gedaechtnis 0608 Rechtsotivations-Experte Artur Lassen hat schon vor langer Zeit ein Buch mit diesem Titel veröffentlicht. Vielleicht kennen Sie das – an manchen Tagen stehen wir morgens auf und würden am liebsten wieder zurück ins Bett fallen, wenn wir an Tagesaufgaben denken, die uns keinen Spaß oder gar Stress bereiten. Mich langweilt beispielsweise routinemäßiger Papierkram, der aber notwendig ist. Neugier dagegen aktiviert den Antriebsneurotransmitter Dopamin und bringt das Gehirn in die freudige Erwartung, etwas Neues zu lernen.

Daher empfehle ich, jeden Tag gleich morgens nicht nur Brötchen mit Honig, sondern auch Gedanken zu frühstücken, die das Gehirn in positive Erwartung und Stimmung versetzen.

Hier fünf Möglichkeiten:

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Ethisches Handeln und Selbstliebe

 

Vor einiger Zeit hat mir ein gestandener Unternehmer und CEO die Frage gestellt, warum immer noch so vieles schief laufe in den Führungsetagen der Unternehmen, obwohl ja bezüglich richtiger Kommunikation in der Führung eigentlich schon seit langem alles gesagt und geschrieben sei. Diese Frage ist mir letzthin wieder in den Sinn gekommen, als ich mich auf dem Heimweg befand von einem Ethik-Forum. Es war insgesamt zwar ein spannender Anlass - und doch blieb für mich die Frage zurück, auf die mir niemand eine befriedigende Antwort geben konnte. Die Frage lautet: Muss ethisches Handeln denn wirklich so anstrengend sein?

Die Grenzen von guten Vorsätzen

An besagter Tagung wurde viel über Ethik und moralisch richtiges bzw. nicht richtiges Handeln gesprochen. Dabei wurde der kategorische Imperativ von Imanuel Kant („Handle nur nach derjenigen Maxime, von der du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde …“) ebenso zitiert wie einige Grundthesen des Utilitarismus (zum Beispiel „das grösste Glück der grössten Zahl“). Die Nachhaltigkeit in der Finanzindustrie als Realität oder Utopie wurde ebenso diskutiert wie die Verantwortung des Staates und der Privatwirtschaft bei der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung. Man konnte eine Menge spannender Inputs hören und sich damit auseinandersetzen. Es ging ebenso um gesellschaftliche Analysen und globale Trends wie auch um menschliches Unvermögen und um die Macht des marktwirtschaftlichen Denkens, das unser ganzes Leben beeinflusst. Wie können wir eine Entkoppelung von wirtschaftlichem Wachstum und Ressourcenverschwendung wirklich erreichen? Oder was müssen wir tun, um den Erdölrausch zu überwinden und nicht mehr auf Kosten künftiger Generationen das Ökosystem unseres Planeten derart aus dem Gleichgewicht zu bringen?

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