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Emotionale Kompetenz

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Klaus Otto verstand sich beruflich als Trainer, Coach und Facilitator.

Mittlerweile steht der Facilitator an erster Stelle.

Denn alles andere was wir Menschen brauchen, davon ist er zutiefst überzeugt, sind Theorien, Glaubenssätze anderer, die keinen universellen Maßstäben standhalten. Die universelle Sprache ist die des Herzens. Wenn wir uns auf dieser Ebene begegnen, dann ist verstehen "gut" möglich.

Diese Prozesse facilitiert Klaus Otto. Wir schöpfen aus uns und teilen dieses Wissen. Selbstverständlich wird es angereichert mit Erkenntnissen der Wissenschaft und narrativen Elementen des Zeitgeistes. Die Vermittlung erfolgt eben nicht durch einen Trainer sondern selbstgesteuert in Lernteams.

Diese Erkenntnisse machen insbesondere die Biografie von Klaus Otto aus. Prozesse des Erkennens und Einsehens. Dazu gehört auch der Umgang mit Emotionen sowohl den eigenen als auch denen der Mitmenschen.

Seine schlichte Schlussfolgerung im Umgang mit Emotionen ist "Nichts persönlich nehmen".

Deshalb wirkt Klaus Otto mit im Team von Michaele Kundermann, um die Achtsamkeit in die Unternehmen zu bringen. Denn, wenn wir achtsam sind mit uns und mit unseren Mitmenschen, haben wir die Emotionen und nicht umgekehrt, womit gleichzeitig der Weg zum Herzen geöffnet wird.

Klaus Otto bietet seine Leistungen vor allem im Rahmen von NAVISANA an. Schwerpunkt ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM). Die NAVISANA Leistungen haben den Zusatz "i", wobei das "i" für innovativ steht. Mit einem Team von weiteren Facilitatoren legt er den Schwerpunkt auf die Systemprävention. Mit den besonderen Aspekten

- der Selbstverantwortung und
- mit Führungskräften als Vorbildern

wird das Fundament für eine selbstgesteuerte Organisation gelegt. Das "i" als wesentliche Variante des selbstgesteuerten Gesundheitsmanagements, iBGM, steht in diesem Zusammenhang für "Achtsamkeit".

Emotionale Kompetenz

Die Einschätzung vieler Menschen heutzutage ist, dass die Weltsituation äußerst fragil ist und dass es nur eines (geringen) Anlasses bedarf, um einen Domino-Effekt zu erzeugen, in dem alle Krisen der Erde in einem globalen Desaster münden.

Was können wir tun? Sind wir hilflos, dem Spiel der (globalen) Unwägbarkeiten ausgeliefert?

An die Schalthebel der Macht werden wir nicht gelangen, um unsere Vorstellungen von Konfliktlösungen zu implementieren, aber ist das überhaupt notwendig?

Gemäß des afrikanischen Sprichwortes: Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern

Als erstes und wichtigstes können wir anfangen, den Umgang mit unseren Emotionen zu lernen. Wenn das nämlich alle tun würden, kehrte Frieden ein. Denn, wenn wir ehrlich sind: Treiber des weltpolitischen Geschehens sind im Wesentlichen Emotionen von Hass, Neid, Missgunst, Eifersucht. Die im globalen Ganzen die Macht ausüben, tun das genauso, wie jeder Mensch, der von Emotionen getrieben ist. Bei den Mächtigen besteht halt nur das Risiko für die Auslösung eines Weltenbrandes.

Wenn wir uns also bewusst machen könnten, dass es nur eine Rasse gibt: „Mensch“, wieso müssen wir dann so viele Gegensätze im Miteinander produzieren, die sich mit den genannten Emotionen hochschaukeln, zu Konflikten, Attentaten, Terrorismus, Kriegen?

Es braucht beim Einzelnen nur eine Umkehr der Wahrnehmung vom außen nach innen. Alles, was wir im Außen erleben, das reflektieren und bewerten wir. Ohne die Umkehr der Wahrnehmung nach innen, wird das Außen in uns Angst erzeugen, und ohne die Umkehr der Wahrnehmung nach innen wird die Angst besagte Emotionen erzeugen. Den Teufelskreis durchbrechen wir, wenn wir uns unserer Bedürftigkeit bewusst werden, wenn wir (an-)erkennen können, dass wir verletzt sind.

Bedürftigkeit und Verletzungen sind in unserer Biografie entstanden und bilden heute die Geschichte in uns. Diese Geschichte trägt dazu bei, dass wir aus der Welt, wie sie ist, ein Zerrbild entstehen lassen. Ohne die Wahrnehmung nach innen, werden wir die durch das Zerrbild entstandenen Energien abreagieren müssen. Wie reagieren wir uns ab? Genau, mit der Erzeugung von Emotionen, die somit nichts anderes sind als Projektionen unserer Bedürftigkeit und Verletzungen.

Wie gelangen wir denn nach innen? Entscheidend ist, dass wir uns der Haltung entledigen, dass wir ein Opfer des Geschehens sind. Wenn wir auf die Menschen der Welt schauen, werden wir immer welche sehen, denen es besser und welche, denen es schlechter geht als uns. Wenn wir aufhören, uns als Bewertungs-/Maß zu nehmen, sondern erkennen können, dass jede(r) in dieser Welt sein Päckchen oder gar Paket zu tragen hat, dann haben wir den ersten Schritt nach innen getan.

Als zweiten Schritt gilt es anzuerkennen, dass wir unsere Geschichte haben. Dass diese Geschichte nicht gut und nicht schlecht ist, sondern so ist, wie sie ist. Damit nehmen wir unserer Geschichte die Schwere und damit die einhergehende Last, die wir glauben, schultern zu müssen. Es gilt, von uns anzuerkennen, dass das was wir erlebt haben, nicht leicht war, möglicherweise verbunden mit erlittener Willkür und Gewalt. Dass, wenn wir daran denken, wieder an den damit verbundenen Schmerz kommen, den wir auch heute glauben, nicht aushalten zu können. Wenn wir dort angelangt sind, was brauchen wir dann?

Genau das, was uns in der erlittenen Situation gefehlt hatte:

- gesehen zu werden
- in den Arm genommen zu werden
- Trost zu finden
- sich ausweinen zu können
- dass jemand da ist, der uns einfach nur lieb hat.

Dort angelangt, kommen wir zum dritten Schritt nach innen: Da wir ja gewohnt waren, die Hilfe im Außen zu suchen, und darüber (fast) verzweifelt sind, weil u.a. keine Mutter, kein Vater, kein Staat dazu in der Lage war, uns die Hilfe zu geben, gibt es auch nur einen Menschen, der uns da helfen kann: Wir uns selbst.

Hier haben wir nun eine Schwelle zu überwinden. Denn unser Verstand mit all seinen Gedanken produziert schließlich die Emotionen, die uns das Leben so schwer machen, ihn gilt es nun zu befrieden. Wir verbinden uns stattdessen mit unserem Herzen. Wir nehmen unseren Herzschlag wahr und kommen in die Ruhe. Es braucht zugebenermaßen einige Zeit an Übung. Wenn wir aber bedenken, dass wir für alles, was wir können, Übung benötigten, um es auszuüben, sollte es uns letztlich gelingen. Des Weiteren achten wir auf unseren Atem, öffnen unser Herz und entwickeln so das Mitgefühl für uns und unsere Geschichte.

Herzlich willkommen im Innen. Wie alles auf der Welt, es braucht den ersten Schritt, um sich auf die Reise zu begeben.

Wenn viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die Schritte nach innen gehen, dann können sie nicht nur, dann werden sie das Gesicht der Welt verändern.

Mehr Informationen und Übungen zur Erlangung emotionaler Kompetenz, auf:

emotionstag.com
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Emotionale Bindung von Mitarbeiter*innen

Die jährlich veröffentlichte Gallup Studie weist seit dem Beginn ihrer Veröffentlichung Ende der 90er aus, dass in Deutschland (in anderen westeuropäischen Ländern sieht es auch nicht besser aus) ca. 15 % der Mitarbeiter*innen eine starke Bindung an ihr Unternehmen haben, ca. 70 % Dienst nach Vorschrift leisten und ca. 15 % innerlich gekündigt haben.
Eine wesentliche Ursache dafür wird im Verhalten der Führungskräfte gesehen, die in den meisten Fällen gegenüber ihren Mitarbeiter*innen alles andere als Vorbilder sind.

Es ist zugebenermaßen ein Phänomen unseres Wirtschaftssystems, das auf ein „Höher, schneller, weiter“ angelegt ist und damit einem Ellenbogenverhalten Vorschub leistet. In einem solchen Klima kann nur schwer nachhaltiges Vertrauen entstehen. Allzu gerne wird in Motivationsreden von Führungskräften der Teamgeist, das Wir Gefühl, der Kooperationsgedanke beschworen, wenn es aber darauf ankommt, fühlen sich viele Mitarbeiter*innen bei ihren Problemen allein gelassen. Emotionale Bindung kann dann entstehen, wenn Werte wie Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitbestimmung nicht nur gepredigt, sondern auch gelebt werden.

Wie kann das erzeugt werden?
An erster Stelle steht die Achtsamkeit. Hier kommt den Führungskräften die erste wichtige Verantwortung zu, dass sie in ihren Worten, Emotionen und Handlungen authentisch sind. Das gelingt ihnen dadurch am besten, wenn sie im Gewahrsein mit sich selbst sind. Denn erst in der Beziehung zu sich selbst, sind wir in der Lage „gesunde“ Beziehungen zu Mitmenschen aufzubauen. Das öffnet die Tür zum Herzen. Als Führungskräfte nehmen wir uns und unsere Mitarbeiter*innen nicht mehr nur sachlich wahr, sozusagen als Mittel zum Zweck zur Erfüllung unserer Aufgaben und Ziele, sondern ganzheitlich als Menschen.
Mit einer solchen Pflege von Beziehungen gehen noch weitere positive Effekte mit einher. Mit dem Blick der Achtsamkeit auf uns selbst gerichtet, sorgen wir als Führungskräfte für eine harmonische Worklife-Balance, wir wissen mit Stress umzugehen, schaffen Sicherheit in der Kommunikation, begegnen uns und den Mitarbeiter*innen in Augenhöhe, kurz wir werden bewusst/unbewusst als Vorbilder wahrgenommen. Dazu kommt das freundliche Wort, das Lächeln so mal zwischendurch, deren Wirkung nicht auf sich warten lässt.

Was durch Seminare und Workshops in Sachen Personalführung angestoßen wird, gelingt auf Dauer durch ein Umdenken im Umgang mit sich selbst und anderen. Wann sollte damit begonnen werden? Wozu warten? Am besten gleich damit beginnen!


Spielerische Anregungen dazu:
- Wer ist der in Ihrem Leben wichtigste Mensch?
- Schauen Sie in den Spiegel und werden sich Ihrer selbst gewahr. Da ist der Mensch und wartet auf (Selbst-)Annahme und     (Selbst-)Akzeptanz.
- Wer schenkt Ihnen ihr/bzw. sein schönstes Lächeln?
- Schauen Sie sich (im Spiegel) in die Augen, verharren Sie ein paar Augenblicke, Sekunden, Minuten. So lange bis Ihr Blick bei Ihrem Herzen angekommen ist. In dem Moment, wenn das geschieht, erscheint dieses unwillkürliche, nicht aufhaltbare Zucken um Ihre Mundwinkel und Sie können gar nicht anders, Sie müssen lächeln.
- Wann sollte während der Arbeit eine Pause eingelegt werden? In dem Moment, wenn Ihnen bewusst wird, „ich bräuchte mal eine Pause“ und dass Sie dann diesem Moment die höchste Priorität einräumen.

Viel Glück und Erfolg!

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